Dr. Florian Kircher und Dr. Angela Andreas am Praxiseingang

Wichtige Hinweise zur Terminvergabe

Derzeit kommt es zu einem extremen Anstieg der COVID-19-Infektionszahlen. Wir kämpfen schon seit den letzen Wochen an unserer Belastungsgrenze. Es ist absehbar, daß es in den nächsten Tagen und Wochen bei exponentiellem Wachstum der Infektionszahlen zu einer dramatischen Eskalation der Situation kommen wird. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir bis auf Weiteres nur Akut- und Notfalltermine anbieten können.  

Insbesondere durch ständige Anfragen zur Auffrischimpfung sind unsere Telefonkapazitäten leider häufig erschöpft. Wir versuchen, Sie auf unserer Homepage über die aktuellen Entwicklungen immer auf dem Laufenden zu halten. Termine zur Impfung bieten wir ausschließlich über eine Onlinebuchung an. Wir geben uns größte Mühe, so vielen Patienten und Patientinnen wie möglich und so schnell wie möglich einen Termin anbieten zu können.

AUFFRISCHIMPFUNGEN GEGEN COVID-19

Zum 18.11.2021 hat die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre Empfehlungen zur Durchführung einer Covid 19- Auffrischimpfung auf alle Menschen über 18 Jahre ausgeweitet. Diese Auffrischimpfung sollte frühestens 6 Monate nach der letzten Grundimmunisierungsimpfung durchgeführt werden. In besonderem Maße wird diese Impfung für folgende Personengruppen empfohlen:

1.) Menschen über 70 Jahre (Menschen ab 60 Jahren nach individueller Abwägung)
2.) Bewohner eines Alten- oder Pflegeheims
3.) Personal ambulanter und stationärer Pfelgeeinrichtungen
4.) Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt
5.) Patienten mit Immunschwäche (d.h. Organtransplantierte, Rheumapatienten, Tumorpatienten, Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung)

Zudem sollten alle Personen, die  mit dem "COVID-19 Vaccine Janssen" der Firma Johnson & Johnson geimpft wurden eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff frühestens 4 Wochen nach der Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten.

Weitere Informationen rund um die Boosterimpfung finden Sie auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.

Zur Terminvergabe bitten wir, ausschließlich die online-Terminvergabe auf unserer Homepage zu verwenden. Bitte rufen sie nicht an, da unsere Telefonkapazitäten hierdurch überlastet werden.

Die verfügbaren Termine werden in der Regel ein bis zwei Wochen vorher zur Onlinebuchung freigeschaltet. Buchungen zu einem weiter in der Zukunft liegenden Zeitpunkt sind nicht möglich.

Wir bitten um Verständnis, dass wir den zu erwartenden, durch die neuen Empfehlungen entstandenen hohen Bedarf an Impfungen nicht sofort für alle erfüllen können. Durch die in Ihrem Falle ja bereits erfolgte Grundimpfung haben Sie bereits einen sehr guten Schutz vor einem schweren Verlauf einer möglichen Covid 19 Erkrankung, so dass eine Wartezeit von einigen Wochen aus medizinischer Sicht durchaus vertretbar ist.

Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern einen zeitnahen Termin anbieten zu können ist mit einem weiteren Ausbau der staatlichen Impfzentren zu rechnen. Eine Terminbuchung hier ist u.a. unter https://impfportal.klinikum-fulda.de möglich.

Da für die oben genannten Personengruppen auch eine Empfehlung für die Influenzaimpfung besteht, ist es durchaus möglich, parallel zur Covid-19 Impfung auch eine Influenzaimpfung zu verabreichen. Sollten Sie dies für sich wünschen, bitten wir Sie, dies an der Anmeldung am Tag der Impfung anzugeben.


TERMINVERGABE FÜR CORONAIMPFUNGEN

Aufgrund der unvorhersehbaren Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums wurden die Bestellmöglichkeiten für Comirnaty der Firma Biontech erheblich eingeschränkt.

Bitte beachten Sie auch unsere häufigen Fragen zur Buchung:

Mit welchem Impfstoff wird die Impfung durchgeführt?

Wir führen in unserer Praxis Impfungen derzeit nur mit mRNA Impfstoffen durch, das heißt mit Comirnaty® der Firma Biontech/Pfizer und Spikevax® der Firma Moderna. Bislang erfolgte die Impfung in unserer Praxis mit dem Impfstoff der Firma Biontech. Dies hatte im Wesentlichen rein organisatorische Gründe z.B. im Hinblick auf die Impfstoffmenge pro Ampulle und dem Aufwand der Impfstoffaufbereitung in der Praxis. Durch eine vollkommen unerwartete Entscheidung des Bundesgesundheitsministerium wurde die Möglichkeit zur Bestellung des Biontech-Impfstoffs erheblich eingeschränkt. Daher können wir Ihnen keine klare Zusage bezüglich des mRNA Impfstoffs geben. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird es so sein, dass Boosterimpfungen und Erstimpfungen bei Patienten über 30 Jahren mit Spikevax® der Firma Moderna durchgeführt werden, bei Patienten unter 30 Jahren mit Comirnaty® der Firma Biontech/Pfizer. Bei Zweitimpfungen wird grundsätzlich der gleiche Impfstoff verwendet, wie bei der ersten Impfung.

Ist der Impfstoff der Firma Moderna schlechter?

Nein. Beide derzeit in Deutschland verfügbaren mRNA Impfstoffe sind exzellent! Sie sind sehr ähnlich und unterscheiden sich in Wirkung und Nebenwirkung nur marginal. Einige Studien deuten auf eine etwas bessere Wirksamkeit, insbesondere auch bei der Boosterimpfung, von Spikevax® der Firma Moderna im Vergleich mit dem Biontech Impfstoff hin. Der organisatorische Aufwand für Arztpraxen ist etwas höher, da bei dem Moderna- Impfstoff erheblich mehr Impfdosen in pro Ampulle vorrätig sind sich die Dosierung bei 1./2.-Impfung von der bei der Boosterimpfung unterscheidet.

Sie können sich also bedenkenlos mit Spikevax® der Firma Moderna impfen lassen; möglicherweise sind sie damit sogar ein wenig besser geschützt als mit Biontech.

Warum gibt es für den Impfstoff Spikevax® der Firma Moderna keine Empfehlung für Menschen unter 30 Jahren?

Eine der sehr wenigen relevanten potentiellen Nebenwirkungen der mRNA Impfstoffe ist eine Herzmuskelentzündung. Diese sehr seltene und in der Regel auch nur leicht verlaufende impfen Nebenwirkung betrifft nach derzeitigem Kenntnisstand insbesondere junge Männer und Knaben. Da diese seltene Komplikation bei einer Impfung mit Spikevax® der Firma Moderna nach der aktuellen Datenlage etwas häufiger als bei dem Impfstoff der Firma Biontech aufgetreten ist, hat die Ständige Impfkommission (STIKO) die Empfehlung herausgegeben, diesen Impfstoff bei Menschen unter 30 Jahren und Schwangeren vorsichtshalber nicht einzusetzen. Weiterführende Informationen hierzu finden Sie bei Interesse auch auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts.

Das Risiko einer Herzmuskelentzündung ist übrigens im Falle einer Infektion mit SARS-CoV-2 (COVID-19) höher als das potenzielle Risiko durch die Impfung. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Deutschen Herzstiftung.

Warum werden in der Buchungsmaske keine freien Termine angezeigt?

Die Buchungsmöglichkeit wird etwa 1-2 Wochen vor dem Impftermin freigeschaltet. Sofern kein Termin angezeigt wird, sind auch alle derzeit geplanten Termine vergeben.

Die Buchung über die Homepage funktioniert nicht, was soll ich tun?

Wir haben aktuell leider das Problem, dass unser Server häufig ausfällt. Wir hoffen, dass unser IT-Unternehmen dies bald beheben kann. Bitte fragen Sie nicht per Telefon oder E-Mail nach Buchungterminen, sondern Probieren sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.

Warum kann ich Termine nicht per Telefon oder E-Mail buchen.

Buchungen über ein Onlineportal sind wesentlich schneller und deutlich weniger aufwendig. Wir schaffen es dadurch, Ihnen eine erheblich größere Menge an Impfterminen zur Verfügung zu stellen, da unsere Medizinischen Fachangestellten und Ärzte sich auf das eigentliche Impfen konzentrieren können. Würden wir dies nicht so machen, könnten wir bei gleichem Zeitaufwand nur etwa 1/3 (!) der Patientinnen und Patienten eine Impfung anbieten.

Warum werden die Termine erst 2 Wochen vorher freigegeben?

Dies hat mehrere Gründe:  

Zum einen besteht eine erhebliche Dynamik im Ablauf medizinischer, vor allen Dingen aber politischer Empfehlungen. In den letzten Wochen hat sich die Empfehlung zur Impfung mehrfach geändert. Es ist daher aus unserer Sicht überhaupt nicht möglich, zu sagen, wie die Empfehlungen z.B. in 3-4 Monaten aussehen werden.

Zum anderen bestehen aus unserer Sicht Unsicherheiten beim Bestellprozess für den Impfstoff. Gerade eben wurde beispielsweise seitens des BMG die Möglichkeit zur Bestellung des Impfstoffs von Biontech vollkommen unerwartet eingeschränkt.

Auch muss die Möglichkeit berücksichtigt werden, dass Medizinische Fachangestellte (MFA) oder Ärzte selbst erkranken und somit nicht impfen können.

Da wir unsere Impfsprechstunden mit zum Teil deutlich über 100 Patientinnen und Patienten planen, bedeutet eine Umlegung oder Absage eines Sprechstundentermins eine kaum zu bewältigende Aufgabe, die somit unbedingt vermieden werden muss.

Warum können Sie nicht noch mehr Termine anbieten?

Wir versprechen Ihnen, dass wir alles tun, um möglichst vielen Menschen eine möglichst schnellen Impftermin anzubieten. Dabei müssen wir aber die räumlichen und personellen Möglichkeiten beachten. Seit Beginn der Pandemie leisten unsere fantastischen Medizinischen Fachangestellten Unglaubliches im Kampf gegen das Virus. Nach 2 Jahren „Arbeit auf 200%“ ist eine weitere Steigerung einfach nicht möglich. Auch ist der Arbeitsmarkt für Medizinische Fachangestellte quasi leer.

Aktuell planen wir, durch Rekrutierung externer Kräfte weitere Impfsprechstunden anbieten zu können. Möglicherweise können wir die in unserer Praxis bereits hohen Impfquoten in Kürze noch erheblich steigern. Informationen dazu werden sie hier auf unserer Homepage finden.



Häufige Fragen

Wann kommt die "Auffrischimpfung" / 3.Impfung

Am 7.10.2021 hat die Ständige Impfkommission (STIKO) Empfehlungen zur Durchführung einer Covid-19 ("Corona") Auffrischimpfung ausgesprochen.

Diese sollte frühestens 6 Monate nach der zweiten Impfung durchgeführt werden und betrifft fortan folgende Personengruppen:

1.) Menschen über 70 Jahre
2.) Bewohner eines Alten- oder Pflegeheims
3.) Personal ambulanter und stationärer Pfelgeeinrichtungen
4.) Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt
5.) Patienten mit Immunschwäche (d.h. Organtransplantierte, Rheumapatienten, Tumorpatienten, Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung)

Zudem sollten allen Personen, die eine Impfung mit dem "COVID-19 Vaccine Janssen" der Firma Johnson & Johnson erhalten haben eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff frühestens 4 Wochen nach der Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten.

Selbstverständlich werden wir allen von dieser Empfehlung betroffenen Menschen eine Impfung anbieten. Wir bitten um Verständnis, dass sogenannte Auffrischimpfungen nur Personen angeboten werden können, die unter oben genannte Kriterien fallen. Bitte prüfen Sie selbst gründlich, ob in Ihrem Fall der geltende Mindestabstand zur letzten Impfung gegeben ist und ob sie unter eine der genannten Personengruppen fallen.

Zur Terminvergabe bitten wir, ausschließlich die online-Terminvergabe auf unserer Homepage zu verwenden. Bitte rufen sie nicht an, da unsere Telefonkapazitäten hierdurch überlastet werden. Die verfügbaren Termine werden in der Regel spätestens eine Woche vorher zur Onlinebuchung freigeschaltet. Da aktuell die Bestellfrist für Impfstoffe bei 2-3 Wochen liegt, bitten wir um Verständnis, dass wir den zu erwartenden, durch die neuen Empfehlungen entstandenen hohen Bedarf an Impfungen nicht sofort für alle erfüllen können. Durch die in Ihrem Falle ja bereits erfolgte Grundimpfung haben Sie bereits einen sehr guten Schutz vor einem schweren Verlauf einer möglichen Covid 19 Erkrankung, so dass eine Wartezeit von einigen Wochen aus medizinischer Sicht durchaus vertretbar ist.

Da für die oben genannten Personengruppen auch eine Empfehlung für die Influenzaimpfung besteht, ist es durchaus möglich, parallel zur Covid-19 Impfung auch eine Influenzaimpfung zu verabreichen. Sollten Sie dies für sich wünschen, bitten wir Sie, dies an der Anmeldung am Tag der Impfung anzugeben.

Ist eine Influenzaimpfung empfehlenswert?

Ja. Insbesondere für ältere und kranke Menschen, sowie Beschäftigte in Gemeinschaftseinrichtungen und im medizinischen Bereich oder Kontaktpersonen von Risikopatient*innen ist eine Influenzaimpfung empfehlenswert. Die Influenzaimpfung kann ggf. auch zeitgleich mit einer Impfung gegen Covid-19 durchgeführt werden.

Ist eine COVID-19-Antikörperbestimmung möglich

Eine zurückliegende COVID-19-Infektion führt meist zu im Blut nachweisbaren Antikörpern. Die Bestimmung der Antikörper wird aktuell nur im Rahmen wissenschaftlicher Studien empfohlen. Wir wissen derzeit letztlich noch zu wenig, um die Antikörperbefunde zuverlässig interpretieren zu können. Eine Bestimmung der Antikörper ist daher bislang auch keine Kassenleistung - die Kosten müssen also vom Patienten selbst getragen werden. Wir raten von der Bestimmung der COVID-19 Antikörper zum jetzigen Zeitpunkt ab, auch da bei Nachweis eines Antikörpertiters eine Immunität nicht mit letzter Sicherheit bewiesen ist. Ebenso betrifft die Regelung einer nur einmaligen Impfung für an COVID-19-Genesene Patienten gemäß der Empfehlungen des RKI nur Menschen, bei denen die Diagnose mit positivem PCR-Test bestätigt wurde. Trotz positiven Antikörpernachweises im Blut werden also bei fehlendem PCR-Test immer noch zwei reguläre Impfungen empfohlen.

Ist eine Impfung von Kindern/Jugendlichen möglich?

Die STIKO am Robert-Koch-Institut hat zum 16.08.2021 eine Impfempfehlung zur COVID-19-Impfung auch für die Altersgruppe der 12-17jährigen gegeben. Es liegten insbesondere aus den USA mittlerweile sehr aussagekräftige Daten von über 10 Millionen geimpften Jugendlichen vor. Nach gründlicher Analyse hat sich gezeit, dass der Nutzen der Impfung einen möglichen Schaden überwiegt. Die Presseerklärung des Robert-Koch-Instituts mit einer ausführlicheren Erklärung finden sie hier.

Gerne können sich Jugendliche ab 12 Jahren nach einem ärztlichen Aufklärungsgespräch zusammen mit einem Erziehungsberechtigten in unserer Praxis impfen lassen.

Besteht das Risiko einer Unfruchtbarkeit durch eine Coronaimpfung?

Nein. Viele Patientinnen und Patienten sind wegen Gerüchten um eine Unfruchtbarkeit verunsichert. Es gibt trotz millionenfacher Impfungen (und auch durchgemachter Erkrankungen) keine Hinweise auf Unfruchtbarkeit. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts. Eine gut verständliche und ausführliche Erklärung können Sie auch auf den Seiten der Wissenschaftsredaktion des SWR.

Woher bekomme ich eine Impfbescheinigung / Genesungsbescheinigung?

Die Impfung gegen COVID-19 wird von uns gemäß der gesetzlichen Bestimmungen im internationalen (gelben) Impfausweis dokumentiert. Zusätzlich bekommen Sie am Impftermin ein elektronisches Zertifikat für die CovPass-App und die Corona-Warn-App.

Ein Genesungsnachweis kann ausgestellt werden im Falle eines positiven PCR-Tests. Wenn der Test nicht in unserer Praxis durchgeführt wurde benötigen wir den schriftlichen Befund der Teststelle zur Ausstellung eines Genesungsnachweises.

Sind Coronatests weiterhin kostenlos?

Ab dem 11. Oktober 2021 werden keine kostenlosen Bürgertests für die meisten Bürgerinnen und Bürger mehr angeboten.  Eine kostenlose Testung ohne konkret vorliegenden Krankheitsverdacht ist bis zum 31.12.2021 noch für alle Menschen unter 16 Jahren möglich. Ab dem kommenden Jahr ist geplant, dass es kostenlose Tests nur noch für Personen geben soll, die aus medizinischen Gründen nicht werden können. Im Wesentlichen wird dies die Gruppe der unter 12-jährigen betreffen, für die es bislang jedoch keine Impfstoffzulassung gibt.

Welche Impfempfehlung gilt für COVID-19-Genesene?

Für Genesene wird eine einmalige Impfung frühestens 4 Wochen nach der Erkrankung empfohlen.

Ich habe die Erstimpfung im Impfzentrum erhalten, kann ich die Zweitimpfung in der Praxis bekommen?

Das Bundesgesundheitsministerium gibt vor, dass Patienten, die ihre Erstimpfung in einem Impfzentrum erhalten haben, sich dort auch die Zweitimpfung geben lassen sollen, um die Organisation nicht zusätzlich zu erschweren.

Kann ich mich trotz Vorerkrankungen impfen lassen?

Grundsätzlich gilt, je mehr Vorerkrankungen, um so wichtiger ist die Impfung. Gründe die gegen die Durchführung einer COVID-19 Impfung sprechen sind:

  1. eine bekannte Allergie gegen den Impfstoff (Achtung! Andere Allergien gelten nicht)
  2. das Vorliegen einer akuten fieberhaften Erkrankung
Wie läuft die Impfung in der Praxis ab?

Bitte kommen Sie absolut pünktlich zum Termin (auch nicht zu früh). Aufgrund der notwendigen Abstandsregeln und der hohen Anzahl an zu impfenden Patient*innen haben wir keine zusätzlichen Wartemöglichkeiten. Halten Sie bei der Anmeldung bitte die Versichertenkarte, den Impfausweis und – wenn möglich – die Aufklärungsbögen bereit.

Nach der Registrierung findet ein ärztliches Aufklärungsgespräch statt. Bitte beachten Sie, dass auch hier die engen zeitlichen Vorgaben eingehalten werden müssen. Sollten Sie also noch viele Fragen zur Impfung oder erhebliche Zweifel haben, bitten wir Sie, uns für ein gesondertes Aufklärungsgespräch vorher außerhalb der Impfsprechstunde zu kontaktieren. Seriöse und ausführliche Informationen zur Impfung finden Sie auch unter Zusammen gegen Corona.de und auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts.

Die Impfung und Dokumentation findet unmittelbar im Anschluss durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal statt. Nach der Impfung werden sie für 15 Minuten in der Praxis überwacht. Bei Patienten mit schweren Allergien in der Vorgeschichte wird diese Überwachung länger durchgeführt.

Im Gegensatz zur Erstimpfung benötigen Sie bei der Zweitimpfung keine Formulare (Aufklärungsbogen, Impfberechtigungsnachweis). Ein erneutes Aufklärungsgespräch ist selbstverständlich möglich, insbesondere, wenn sich zwischenzeitlich neue gesundheitliche Aspekte ergeben hätten - sagen Sie dies einfach am Empfang. Im Anschluß an die Impfung sollten Sie, wie bei der ersten Impfung die Wartezeit einhalten.

Wann erfolgt die zweite Impfung?

Die zweite Impfung erfolgt in einem durch die Bundesverordnung geregelten Abstand von 6 Wochen bei COMIRNATY der Firma Biontech/Pfizer. Den genauen Zweitimpfungstermin bekommen Sie bei Terminbuchung mitgeteilt. Dieser Termin kann nicht verschoben werden.

Bei dem COVID-19-Impfstoff Janssen der Firma Johnson&Johnson ist eine zweite Impfung nicht vorgesehen.

Kann ich meinen Termin zur Zweitimpfung verschieben?

Nein. Zwar haben wir haben großes Verständnis für den möglichen Wunsch nach einer früheren Impfung, jedoch ist die Verlegung einzelner Termine nicht möglich. Die Impfungen werden nicht in Einzelspritzen geliefert, sondern in größeren Ampullen zu 6-12 Einzeldosen. Diese müssen mit erheblichem personellem und logistischem Aufwand innerhalb festgelegter kurzer Zeitabstände aufbereitet und verimpft werden. Die Entnahme einer einzelnen Dosis zu einem anderen Zeitpunkt ist daher nicht möglich. Sie sollten den vorab festgelegten Zweittermin daher auf jeden Fall einhalten! Auch bitten wir, von  Anfragen zu Terminverlegungen abzusehen, da diese nicht realisierbar sein werden.

Ich hatte bereits eine Coronainfektion, werde ich auch geimpft?

Ja, bei Patienten, die eine gesicherte Coronainfektion hatten, wird eine einmalige Impfung frühestens 4 Wochen nach der Erkrankung empfohlen.

Wie lange muss ich auf einen Impftermin warten?

Leider stehen uns in absehbarer Zeit nur geringe Mengen an Impfstoff zur Verfügung bei gleichzeitig sehr hoher Nachfrage. Insbesondere in den kommenden Wochen werden wir voraussichtlich nur Zweitimpfungen  durchführen können. Für Erstimpfungen werden uns vermutlich nur marginale Mengen an Impfdosen zur Verfügung stehen.

Daher empfehlen wir Ihnen dringend, sich zusätzlich beim Impfzentrum Ihres Landkreises zur Impfung anzumelden. Telefonisch können Sie sich hier unter der Telefonnummer 116 117 registrieren lassen oder unter www.impfterminservice.de. Auch weil wir die Menge an lieferbaren Impfstoffen erst sehr kurzfristig erfahren, können wir keinerlei Prognose bezüglich der Wartezeit abgeben.

Muss ich meine „Blutverdünnung“ absetzen?

Nein. Sagen Sie am Termin, dass sie entsprechende Präparate einnehmen. Wir werden dann etwas länger auf die Injektionsstelle drücken. Patienten, die „Marcumar“ einnehmen sollten möglichst in der Impfwoche kurz vor dem Termin den INR bestimmen lassen.

Kann ich Rezepte am Impftermin bestellen oder mit dem Arzt auch wegen eines anderen Problems reden?

Nein. Aufgrund des erheblichen zeitlichen Drucks bitten wir um Verständnis, dass außer Impfanliegen keinerlei andere Dienstleistungen unserer Praxis während der Impfsprechstunde möglich sind (Rezepte, Fragen). Bitte sprechen Sie für Rezeptanliegen oder Rückrufbitten wie gewohnt auf unseren Anrufbeantworter (06654-96 06 18).

Wird eine Impfung bei stillenden Müttern empfohlen?

Ja, eine Impfung ist durch die entprechenden Fachgesellschaften empfohlen. Weitere seriöse Informationen finden Sie hierzu unter: Stellungnahme DGPM, DGGG & NSK

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Kontakt

Arztpraxis an der Wasserkuppe
Dr. Florian Kircher
Dr. Angela Andreas

Peter-Seifert-Str. 5
36129 Gersfeld

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fax: 06654 / 96 06 - 21


Sprechzeiten

Mo.
08.00 - 12.00 und 17.00 - 18.30 Uhr
Di.
08.00 - 12.00 Uhr
Mi.
08.00 - 12.00 und 15.00 - 17.00 Uhr
Do.
08.00 - 12.00 und 17.00 - 18.30 Uhr
Fr.
08.00 - 12.00 Uhr

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